(DB) In der Sitzung des Rat der Stadt Osnabrück am 10. Februar ging es neben Verkehr und Stadtteilläden auch um ein großes Thema: digitale Souveränität. Die Mehrheitsgruppe aus SPD, Bündnis 90/Die Grünen und Volt Deutschland möchte, dass Osnabrück unabhängiger von großen Tech-Konzernen wie Meta Platforms wird. Künftig soll die Stadt prüfen, welche Alternativen es bei Social Media, Cloud-Diensten und digitalen Verwaltungsprozessen gibt. Als mögliches Beispiel wird das sogenannte Fediverse genannt – ein dezentrales Netzwerk mit mehr Kontrolle über die eigenen Daten. Der Antrag wurde einstimmig beschlossen – ungewöhnlich geschlossen quer durch alle Fraktionen. Auch Oberbürgermeisterin Katharina Pötter sieht darin eine sinnvolle Ergänzung der bisherigen IT-Strategie. Wie die konkrete Umsetzung aussieht, soll nun in den kommenden Monaten erarbeitet werden.